Neben Moskitonetzen sind Repellentien ein wichtiges Mückenschutzmittel. Als Repellent wird ein Mittel bezeichnet, das über den Geruchssinn des Opfers wahrgenommen wird und dieses abschreckt, ohne es zu töten. Sie haben einen bestimmten Wirkstoff als Grundlage. Bei Mückenschutzmitteln sind dies vor allem Diethyltoluamid (DEET) und Icaridin (Picaridin).

Die Mittel sind in unterschiedlichen Formen erhältlich: Lösung, Pump-Spray, Aerosol-Spray, Schaum, Stift, Roller, Gel und Emulsion. Sie werden auf die Haut aufgetragen und gut verteilt. Je nach Konzentration des Wirkstoffs haben sie eine Haltbarkeit von einigen Stunden. Neben den Wirkstoffen enthalten diese Mittel noch kosmetische Inhaltsstoffe, Parfümstoffe sowie Hautpflegeprodukte.

Bei der Anwendung ist zu beachten, dass keine Hautstelle ausgespart wird, das Mittel jedoch nicht mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen darf. Bei einigen Personen können diese Mittel zu Allergischen Reaktionen führen. Bevor man ein Mittel großflächig aufträgt, sollte man es also erst an einer kleinen Stelle testen und die Verträglichkeit bewerten. Da die Mittel gesundheitlich nicht ganz unbedenklich sind, sollte man nach der Verwendung die Mittel wieder abduschen.

Ds kennt wohl jeder: Unbemerkt hat sich eine Mücke auf den eigenen Körper gesetzt und zugestochen. Meistens bemerkt man noch nicht einmal den Stich, dafür fängt die Stelle Stunden später an zu jucken. Und man ärgert sich, dass man die Mücke nicht vor dem Stich erwischt hat.

Aber warum juckt ein Mückenstich überhaupt?

Dazu müssen wir uns anschauen, was bei einem Mückenstich passiert. Der Stechrüssel der Mücken ist rundherum fein gezackt und ritzt die Haut nur an wenigen Stellen ein. Daher werden wenige Nervenzellen getroffen, die einen Schmerzreiz weitergeben könnten. Darüber hinaus injiziert die Mücke als erstes Speichel. Dieser hat zum einen Inhaltsstoffe, die die Einstichstelle betäuben. Dies schützt die Mücke neben den clever gestalteten Stechrüssel weiterhin vor Entdeckung. Zum Anderen enthält der Speichel Stoffe, die eine Gerinnung des Bluts verhindern, so dass die Quelle für die Mücke nicht versiegt.

Die Inhaltsstoffe des Mückenspeichels lösen eine allergische Reaktion bei dem Menschen aus. Dadurch schüttet der menschliche Körper Histamine aus. Diese Histamine verursachen die kleine Schwellung (Quaddel) und den Juckreiz. Bei manchen Menschen führt die aber auch zu einer heftigen allergischen Reaktion, sie können Nesselsucht, großflächige Rötungen und Schwellungen bekommen.

Um sich gegen Mücken zu schützen, gibt es eine Menge unterschiedlicher Methoden. In diesem Post möchte ich eine kurze Übersicht über Mückenschutzmittel geben. Später werde ich noch genauer auf die einzelnen Kategorien eingehen und die Vor- und Nachteile aufzählen. Fast alle dieser Methoden habe ich selber getestet. Die Liste gibt ungefähr die Wirksamkeit wieder, wobei es auch ein wenig auf die Situation darauf ankommt, welche Methode man am besten verwendet. Es ist z.B. nicht sinnvoll, sich vorm Schlafen mit Repellentien einzureiben, sondern man wählt zum Mückenschutz in der Nacht dann eher ein Moskitonetz, das man über das Bett befestigt.
1) Haut mit Repellentien einreiben

2) Lange helle Kleidung tragen

3) Moskitonetz beim Schlafen

4) Mit Fliegengitter die Fenster abdichten

5) Mückenspiralen

6) Mücken-Armbänder

7) Hausmittel

8) Duftöle und Duftkerzen

9) Elektroverdampfer mit Pyrethroid-Plättchen

10) Mückenpiepser

Wer im Sommer auf Reisen geht, sollte neben der Sonnencreme ein Mittel zum Mückenschutz nicht vergessen. Denn Mücken lieben Wärme und Feuchtigkeit – und dies bekommen sie zu dieser Jahreszeit zur Genüge.
Normalerweise ernähren sich sowohl die Mücken-Männchen als auch die Weibchen von Nektar und anderen zuckerhaltigen Pflanzen- oder Fruchtsäften. Doch zur Vermehrung benötigen die Mückenweibchen proteinreiche Nahrung: Blut. Über Körperwärme und -geruch orten die Mücken ihr Opfer und landen vorsichtig auf der Hautoberfläche. Dann bohrt die Mücke ihren feinen Rüssel in den Körper des Opfers bis zu einer Schicht mit blutgefüllten Kapillaren. Damit das Blut nicht gerinnt und die Mücke nicht bemerkt wird, injiziert sie etwas Speichel, der schmerzhemmende und gerinnungsverhindernde Stoffe enthält. Dann trinkt sie das Blut und fliegt unbemerkt davon. Zurück bleibt ein Mückenstich. Das Immunsystem des Opfers reagiert sofort auf den Stich – die Stelle schwillt an, wird rot und beginnt zu jucken. Jetzt sollte man Kratzen vermeiden, damit sich die Stelle nicht entzünden kann. Ohne Behandlung verschwindet der Mückenstich nach 2-3 Tagen, kann aber durch den Juckreiz sehr nervig sein.
Wie wehrt man sich also gegen Mücken um einen Mückenstich zu verhindern?
Es gibt verschiedene Mückenschutzmittel die auf die Haut aufgetragen werden und den Geruch verändern sollen, so dass man von Mücken nicht mehr geortet werden kann. Die Wirkstoffe, die diese Mückenschutzmittel verwenden, heißen: Diethyltoluamid (DEET), Icaridin (Picaridin) oder IR3535 (Ethylbutylacetylaminopropionat). Je nach Zusammensetzung eines Produkts können mit diesen Wirkstoffen Schutzzeiten von mehreren Stunden erreicht werden. Die Produkte kommen in der Form Lösung, Spray, Schaum, Stift, Roller, Emulsion oder Gel vor.
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