Mückenstiche

Wer im Sommer auf Reisen geht, sollte neben der Sonnencreme ein Mittel zum Mückenschutz nicht vergessen. Denn Mücken lieben Wärme und Feuchtigkeit – und dies bekommen sie zu dieser Jahreszeit zur Genüge.
Normalerweise ernähren sich sowohl die Mücken-Männchen als auch die Weibchen von Nektar und anderen zuckerhaltigen Pflanzen- oder Fruchtsäften. Doch zur Vermehrung benötigen die Mückenweibchen proteinreiche Nahrung: Blut. Über Körperwärme und -geruch orten die Mücken ihr Opfer und landen vorsichtig auf der Hautoberfläche. Dann bohrt die Mücke ihren feinen Rüssel in den Körper des Opfers bis zu einer Schicht mit blutgefüllten Kapillaren. Damit das Blut nicht gerinnt und die Mücke nicht bemerkt wird, injiziert sie etwas Speichel, der schmerzhemmende und gerinnungsverhindernde Stoffe enthält. Dann trinkt sie das Blut und fliegt unbemerkt davon. Zurück bleibt ein Mückenstich. Das Immunsystem des Opfers reagiert sofort auf den Stich – die Stelle schwillt an, wird rot und beginnt zu jucken. Jetzt sollte man Kratzen vermeiden, damit sich die Stelle nicht entzünden kann. Ohne Behandlung verschwindet der Mückenstich nach 2-3 Tagen, kann aber durch den Juckreiz sehr nervig sein.
Wie wehrt man sich also gegen Mücken um einen Mückenstich zu verhindern?
Es gibt verschiedene Mückenschutzmittel die auf die Haut aufgetragen werden und den Geruch verändern sollen, so dass man von Mücken nicht mehr geortet werden kann. Die Wirkstoffe, die diese Mückenschutzmittel verwenden, heißen: Diethyltoluamid (DEET), Icaridin (Picaridin) oder IR3535 (Ethylbutylacetylaminopropionat). Je nach Zusammensetzung eines Produkts können mit diesen Wirkstoffen Schutzzeiten von mehreren Stunden erreicht werden. Die Produkte kommen in der Form Lösung, Spray, Schaum, Stift, Roller, Emulsion oder Gel vor.
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